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Der in den Niederlanden ansässige Logistiker P&O Ferrymasters investiert erneut in seine Containerkapazitäten. Es geht um mehrere Millionen Euro.

Die Tochter der britischen Reederei P&O Ferries – jüngst von der arabischen DP-World-Gruppe zurückgekauft – hat 600 neue, palettenbreite 45-Fuß-Highcube-Container bestellt.  Das Investitionsvolumen wird in einer heutigen Mitteilung mit »mehreren Millionen Euro« angegeben und sei »der Schlüssel zum strategischen Wachstumsplan«. Neue Routen und Dienstleistungen in Europa und Asien sollen erschlossen werden.

Foto: P&O

In der zweiten Jahreshälfte sollen die Container in das Portfolio integriert werden. Es ist die zweite größere Investitionen innerhalb kurzer Zeit. Im vergangenen Jahr hatte man 700 Container dieser Art sowie 240 »swap body«-45-Fuß-Container geordert. Seinerzeit hatte man auf das paneuropäische Netzwerk und den Mittelmeerraum abgezielt. Der jüngste Auftrag werde wird die Gesamtkapazität von P&O Ferrymasters auf 4.000 Containereinheiten und 2.000 Trailer erhöhen, heißt es jetzt.

Man will die Routen von Westeuropa nach Asien weiter ausbauen, indem Hubs wie beispielsweise ein eigenes Bahnterminal in Oradea entwickelt und weiter in die Transportkapazität investiert wird. Wim Blomme, Intermodal Director bei P&O Ferrymasters, bestätigte weitere »erhebliche Investitionen«.

P&O Ferrymasters ist ein paneuropäischer Anbieter von Logistiklösungen. Das Unternehmen bedient 21 Standorte in 13 Ländern des Kontinents und betreibt integrierte Straßen-, Schienen- und Seeverbindungen. Das Terminal in Oradea soll den Weitertransport von Waren aus asiatischen Ländern nach Großbritannien über die Seidenstraße ermöglichen. Das Unternehmen ist eine Division von P&O Ferries, die auf acht Hauptrouten zwischen Großbritannien, Frankreich, Nordirland, der Republik Irland, den Niederlanden und Belgien fährt. Sie betreibt mehr als 20 Schiffe, die jährlich 10 Mio. Passagiere, 1,6 Mio. Autos und 2,2 Mio. Frachteinheiten transportieren.