Shipowners Club rutscht in die roten Zahlen

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Ein Rückgang der Kapitalerträge an den P&I-Versicherer Shipowners’ Club in die Verlustzone gebracht. –37,9 Mio. $ standen am Ende zu Buche gegenüber einem Überschuss von 47,4 Mio. $ im Jahr zuvor.

Auch die versicherten Reeder trugen im vergangenen Jahr mit einer Schaden-Kosten-Quote von 104% zu dem Verlust bei. Die Quote zeigt an, dass der Kostenaufwand über den Prämieneinnahmen gelegen hat.

Noch aber habe man freie Reserven in Höhe von 303,8 Mio. $, heißt es beim Shipowners’ Club. Das von Standard and Poors vergebene Rating liegt bei »A«. Allerdings ist der Betrag gegenüber 2017 deutlich gesunken (341,7 Mio. $).

Positiv sei dagegen das Wachstum der versicherten Flotte. Der Anstieg habe 2018 bei 6,9% auf 27,3 Mio. BRZ gelegen. Aufgrund der anerkannt schwierigen Lage habe man sich gegen eine Prämienerhöhung ausgesprochen, sagte Chairman Philip Orme.

Simon Swallow, Chief Executive, kommentierte: »Ein Wachstum bei Schiffen, Tonnage und Mitgliedern zeigt das Vertrauen unserer Mitglieder und ihrer Makler in den Club. Wir sind weiterhin gut kapitalisiert.«