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Der Breakbulk-Carrier AAL, aus der Unternehmensgruppe des deutschen Reeders Heinrich Schoeller, hat trotz Marktunsicherheiten »Appetit« auf einen Flottenausbau.

Mit einem Ausbau der eigenen Kapazitäten will man seine Wettbewerbsfähigkeit stärken, vor allem mittel- und langfristig gesehen, sagte jetzt CEO Kyriacos Panayides im Gespräch mit der HANSA. Aktuell sei die Situation zwar schwierig, »aber wir wollen eine gute Basis für den Zeitpunkt schaffen, ab dem es wieder aufwärts geht.«

Man schaue sich nach Schiffen um, die ins eigene Profil passen. In Frage kommen sowohl Käufe gebrauchter Tonnage – beispielsweise aus den Banken-Portfolios, deren Zukunft noch immer unklar ist und die zu einer angespannten Erwartung in der MPP-Branche führen – als auch weitere Zeitcharter. »Jede Form von Schiffskontrolle ist interessant für uns«, sagt der AAL-Chef.

Derzeit betreibt AAL 24 MPP-Frachter, alle aus den größeren Segmenten mit Tragfähigkeiten zwischen 19.000 und 33.000 t sowie Krankapazitäten bis 700 t. Laut Panayides entfällt rund 70% des Geschäfts auf den Tramp-Markt, der Rest auf die Liniendienste, für die Schiffe dieser Größe eigentlich prädestiniert sind. In diesem Größen-Bereich will man auch künftig operieren. Keine Alternative sind hingegen Neubau-Bestellungen – zumindest noch nicht.

 


Lesen Sie den kompletten Beitrag über das Gespräch mit dem AAL-Chef in der Juli-Ausgabe der HANSA. Darin gehen wir zudem auf weitere Aspeke und Akteure des MPP-Markts sowie auf die Messe »Breakbulk Europe« ein.