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Auch dank der günstigen Witterungsbedingungen sind die niedersächsischen Häfen relativ gut durch die vergangene Sturmflut-Saison gekommen.

Wie die Organisation NPorts jetzt offiziell bestätigte, blieben während der Sturmflutsaison 2018/19 Schäden an Bauwerken oder Hafenanlagen aus.

In der gerade vergangenen Saison kam es in den fünf Hafenstandorten Brake, Cuxhaven mit Außenstelle in Stade, Emden, Norden und Wilhelmshaven allerdings auch verhältnismäßig selten zu Sturmfluten. In Cuxhaven war das Team elf Mal im Einsatz, in Brake ebenfalls. »Wir haben den kritischen Zeitraum ohne Schäden an den Hafenanlagen überstanden. Das ist sehr erfreulich und lässt sich einerseits auf die Wetterlage zurückführen. Andererseits ist dafür vor allen Dingen auch die rechtzeitige Sicherung der betroffenen Hafengebiete durch unsere Kollegen verantwortlich«, sagte NPorts-Geschäftsführer Holger Banik. Gut geschultes Personal sei für einen umfassenden Hochwasserschutz ebenso wichtig wie eine regelmäßige Kontrolle der benötigten Ausrüstung im Notfall.

Schneller Einsatz mit »Rapid Reach«

Bei NPort setzt man für eine kurze Reaktionszeit unter anderem auf das Alarmierungssystem »Rapid Reach«. Die relevanten Personen werden dabei nicht mehr per Hand abtelefoniert, sondern zeitgleich über Rapid Reach per Telefon oder SMS alarmiert. In Norden können so auch Personen, die aus beruflichen Gründen zwischen den Inseln und dem Festland pendeln, rechtzeitig informiert werden. Das spare Zeit und entlaste die Mitarbeiter. »Eine Warnung hält die Menschen allerdings leider nicht immer davon ab, sich tatsächlich vom Hafengebiet fernzuhalten. Damit bringen sie nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern auch Dritte. Das könnte leicht vermieden werden«, so Banik.

Vor drei Jahren hatte NPorts Rapid Reach in allen Niederlassungen und auch am JadeWeserPort eingeführt.