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Die Containerterminals des Eurokai-Konzerns haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres ihren Umschlag geringfügig um 1,4 % auf 8,9 Mio. TEU gesteigert.

Die Umschlagmengen der Eurogate-Gruppe an den deutschen Standorten Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven sind gegenüber dem Vergleichszeitraum 2018 um 1,5 % gestiegen. Dies sei vor allem auf die positiven Entwicklung am Standort Hamburg (+32,4 %) zurückzuführen, so das Unternehmen. In Bremerhaven hat es dagegen einen Umschlagrückgang um 8,8 % gegeben. Grund sei der Weggang der Transatlantik-Dienste des Reederei-Zusammenschlusses THE Alliance, die seit Jahresbeginn Hamburg anlaufen.

Die Umschlagmengen der »Contship Italia-Gruppe« sind dagegen um 6,9 % zurückgegangen. Hauptgrund hierfür sei die rückläufige Geschäftsentwicklung in Cagliari. Dort ist Anfang Juni das letzte Schiff von THE Alliance abgefertigt worden. Die Allianz hatte Umstrukturierungen vorgenommen und ihre Liniendienste geändert, was sich zu Lasten Cagliaris ausgewirkt hat.

Die Umschlagmengen der sonstigen Terminals sind um 9,7 % gestiegen. Während Eurogate Tanger (+15,2 %), Marokko, und das Eurogate Container Terminal Limassol (+3,2 %), Zypern, ihre Umschlagmenge verbessern konnten, gab es am Ust Luga Container Terminal (-16,9 %), Russland, und bei Liscont (-8,8 %) in Portugal Rückgänge. In Ust-Luga werde jedoch seit Jahresende 2018 neben dem Containerumschlag auch Kohleumschlag betrieben. Dies führe dort zu nicht unerheblichen positiven Ergebniseffekten.

Verbesserter Jahresüberschuss erwartet

Auf der Grundlage des entsprechend der ursprünglichen Prognose deutlich besseren Ergebnisses des Segmentes »Contship Italia« rechnet der Eurokai-Konzern – trotz dem unverändert zu erwartenden schwächeren Ergebnis aus dem Segment Eurogate – für das Gesamtjahr 2019 ein gegenüber dem Vorjahr deutlich verbesserter Konzernjahresüberschuss erwartet. Die Ergebnisverbesserung sei maßgeblich auf die Veräußerung der indirekt gehaltenen Anteile am Medcenter Container Terminal in Gioia Tauro, Italien, zurückzuführen, heißt es.

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