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Den Aktionären des Logistikkonzerns Kühne+Nagel steht in der Corona-Krise trotz guter Zahlen möglicherweise ein Jahr ohne Dividende bevor. Der Verwaltungsrat hat einen entsprechenden Antrag gestellt, der aber noch von der Generalversammlung abgesegnet werden muss.

Dieds_preview] diesjährige ordentliche Generalversammlung der Kühne + Nagel International AG soll zwar wie geplant am 5. Mai am Schweizer Hauptsitz Schindellegi stattfinden.

Allerdings führen die Einschränkungen des öffentlichen Lebens infolge der Corona-Pandemie auch bei Kühne+Nagel dazu, dass es keine persönliche Teilnahme der Aktionäre geben wird – »gemäss den Vorgaben der Verordnung 2 des Bundesrats über die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus«, wie der Konzern heute mitteilte.Die Aktionäre bekommen allerdings die Möglichkeit, die unabhängige Stimmrechtsvertreterin zu bevollmächtigen und »vorab zu instruieren«.

Angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Aussichten greift der Verwaltungsrat zu einer deutlichen Maßnahme. So wird der ordentlichen Generalversammlung vorgeschlagen, den Bilanzgewinn per 31. Dezember 2019 insgesamt auf neue Rechnung vorzutragen. Für das vergangene Jahr hatte Kühne+Nagel vor einigen Wochen ein Plus bei Umsatz und Gewinn veröffentlicht. Der Umsatz stieg um

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