OOCL Germany, Wilhelmshaven
Foto: Eurogate
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Die Containerreederei OOCL hat ihren Gewinn im vergangenen Jahr trotz der Marktturbulenzen deutlich steigern können. Neubauten verstärken die Flotte.

Die Reederei OOCL mit Sitz in Hong Kong meldet einen Anstieg des operativen Gewinns aus dem Liniengeschäft von 263 Mio. $ im Jahr 2018 auf 361 Mio. $ im vergangenen Jahr. Dank des Einmaleffekts aus dem Verkauf des Containerterminals in Long Beach (1,15 Mrd. $) stehen sogar 1,35 Mrd. $ in der Bilanz – gegenüber 108 Mio. $ im Jahr zuvor.

Der Umsatz erreichte 6,9 Mrd. $, die Transportmenge wuchs auf 7 Mio. TEU. Das war ein Zuwachs von 3,8% gegenüber 2018. Die Kapazität der Flotte nahm um 333.000 TEU auf 734.000 TEU zu.

Der größte Teil der Einnahmen erwirtschaftete die Linienreederei im Fahrtgebiet Asien, das 4,9 Mrd. $ beitrug, wobei Europa mit Einnahmen von etwas mehr als 1 Mrd. $ der nächstgrößte Beitragszahler war.

OOCL gehört seit der Übernahme zum Konglomerat von Cosco Shipping, der Nr. 3 in der weltweiten Cotnainerschifffahrt hinter Maersk und MSC. Auch künftig will die Reederei nach eigenen Angaben wachsen. Dazu gehört die Flottenerneuerung mit fünf 23.000-TEU-Neubauten, die erste Bestellung seit 2015. Die neuen Megamax-Schiffe sollen Chartertonnage ersetzen und die Transportkosten senken, heißt es.