Gram Car Carriers
Die »City of Oslo« gehört zur Flotte von Gram Car Carriers (© Port of Gothenburg)
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Die norwegische Reederei Gram Car Carriers, weltweit die Nr. 3 im Segment der Autotransporter, vermeldet einen Gewinn von 15 Mio. $ nach dem ersten Halbjahr.[ds_preview]

Das Unternehmen, an dem die deutschen Reedereien F. Laeisz und Asiatic Lloyd maßgeblich beteiligt sind, konnte einen Umsatz in Höhe von 51,3 Mio. $ bei einem operativen Gewinn von 15 Mio. $ verbuchen.

Nach Abschluss weiterer Charterverträge ist die Flotte den Angaben zufolge komplett ausgelastet, teilte Gram Car Carriers mit. Die Raten (TCE) lagen im Durchschnitt bei 16.690 $ für Panamaxe und bei 21.700 $ für Midsize-Frachter und 11.760 $ für Feeder-Carrier. Die gesicherten Einnahmen liegen bei 269 Mio. $ und damit um 53% höher als vor drei Monaten.

Die deutschen Gesellschafter wird’s freuen: 50% des Nettogewinns für das zweite Quartal sollen als Dividende ausgezahlt werden, kündigte Georg A. Whist, CEO von GCC, an. Das sind 0,093 $ je Aktie, eine 2,6-fache Steigerung gegenüber dem ersten Quartal.

Die Reeder-Familie Bunnemann (Hamburg und Singapur) hält über ihre AL Maritime Holdings 7,24% der Aktien und ist zweitgrößter Anteilseigner nach der Hamburger Reederei Laeisz (25,25%). Die von Nikolaus H. Schües geführte Hamburger Traditionsreederei hatte zwei ihrer Car Carrier für 61,6 Mio. $ an Gram verkauft und war im Gegenzug mit Anteilen in gleicher Höhe zum größten Einzelaktionär bei den Norwegern aufgestiegen.