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Aufgrund der Spannungen mit dem Iran verlagt die US-Regierung von Schiffen, die die Landesflagge fahren, eine Information über die Passage durch den Persischen Golf.

Die erhöhte militärische Aktivität und die gestiegenen politischen Spannungen in der Region stellten weiterhin eine ernsthafte Bedrohung für Handelsschiffe dar, erklärte die für Schifffahrt zuständige Bundesbehörde Marad im Verkehrsministerium.

Handelsschiffe sollten daher vor einer Passage die amerikanische sowie die britische Schifffahrtsbehörde informieren. Außerdem sollten sie der 5. US-Flotte, die im Golf-Staat Bahrain stationiert ist, und den britischen Behörden verdächtige Aktivitäten und Vorfälle melden.

Die US-Regierung um Präsident Trump sieht in dem Iran den Hauptverantwortlichen für mehrere Angriffe auf Handelsschiffe in der Golf-Region. In der Nähe der Straße von Hormus, der Verbindung des Persischen Golfs mit dem Golf von Oman, wurden zwei Tanker festgesetzt. Einer davon soll Öl geschmuggelt haben, der andere in einen Vorfall mit einem Fischerboot verwickelt sein, behauptet der Iran.

Passage soll sicherer werden

Die USA wollen eine Allianz zur Sicherung der Handelsschifffahrt im Persischen Golf bilden. Großbritannien unterstützt das Vorhaben.

Die Koalition werde für mehr Instabilität und Unsicherheit sorgen, sagte der iranische Verteidigungsminister Amir Hatami der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge in einer Telefonkonferenz mit seinen Kollegen aus Katar, Oman und Kuwait. Der Iran beansprucht für sich und andere Länder in der Region die Verantwortung für die Sicherheit im Persischen Golf, insbesondere in der Straße von Hormus.